Reise blog von Travellerspoint

Ysyk Koel - letzter Eintrag

Karakol

semi-overcast

Liebe Freunde und Verwandte,
eine Woche hatte ich in Chokpol-Ata wegen meines Visums Zwangsurlaub. Der Ort war recht lebendig, viele Kneipen, viel laute Musick, meist Karaoke-Saenger. Das Kann nachts ganz schoen nerven, die feiern bis gut 2 Uhr und lassen die Baesse droehnen, der ganze Ort klingt wie eine Disko.
Was auch nervt: die Maenner spucken wie die Weltmeister. Wenn da einer auf der Parkbank sitzt, hat der einen Spuckbogen im Halbkreis nach einer Stunde. Auf der Strasse genauso, ich weiss garnicht, wo diue den vielen Speichel herkriegen.
und wenn ich grade beim Aufzaehlen der negativen Sachen bin, dann das Hupen der Autos. Die hupen eigentlich immer, zur Begruessung, zur Warnung hoppla ich komme, aus Wut und Freude, um mch von der Strasse zu draengen, mit normalen Hupen, Nebelhoernern, Fanfaren, Melodien, amerikanischen Poizeisirenen - kurzum, Hupen ist hipp.
Am Montag konnte ich meinen Pass mit Visum abholen, bin mit dem Txi nach Bishkek gefahren - einfach 4,5 Stunden, Pass im Aussenministerium abgeholt, wollte gleich wieder zurueck, aber der Taxifahrer draengte mich zu seiner Schwegerin, die neben dem Bahnhof ein Restaurant betreibt. Dort wurden wir bewirtet - durfte aber nichts bezahlen, dennn Verwandte kriegen kein Geld.
Abend um 22.30 waren wir zurueck, Taxis sind hier billig, ich habe ca. 70 Euro bezahlt, das wuerde bei uns nicht fuer den Sprit reichen (kostet hier 55 Cent Ltr.)
Am Dienstag bin ich dann Richtung Osten zum Ende des Sees gefahren. Dort wollte ich uebernachten und den naechsten Tag ueber den Pass nach Kasachstan.
Ging alles schief, die Grenze ist geschlossen, im Ort gabs kein Hotel.
Ein Taxifahrer, den ich nasch einem Gasthof fragte, bot mir ein Zimmer in seinem Haus gegen Bezahlung an - aber der war so schnuddelig, dass ich lieber nach Karakol weiterfuhr.
Das waren dann 150 km, ich war dann aber auch am Ende, es waren ein paar Steigungen mit 12 % dabei.
Habe dann ein sehr schoenes Hottel gefungen, heute die Stadt angesehen, es gibt eine alte orthodoxe Holzkirche, ein Prachtstueck, wird aber leider nicht gepflegt, denn die Moslems sind hier in der Weberzahl.

Eingestellt von gerhart 05:42

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